IMC - Intermediate Care Station
Anfang Juni 2005 hat die Intermediate Care Station im St. Bernward Krankenhaus ihren Betrieb aufgenommen. In der Akutphase eines Krankheitsgeschehens bedarf ein Patient unter Umstanden einer intensiven ärztlichen sowie pflegerischen Betreuung und Überwachung. Bisher standen hierfür die Intensivstationen sowie die Normalstationen zur Verfügung. Mit der Einrichtung der IMC ist im St. Bernward Krankenhaus eine Kompetenzeinheit geschaffen worden, die optimal und fachdisziplinübergreifend auf die Versorgung dieser Patientengruppe eingerichtet ist. Die zertifizierte Stroke Unit, eine Spezialabteilung für die Behandlung von Schlaganfallpatienten unter der Leitung von Prof. Dr. med. F. Tergau ist dort ebenfalls untergebracht. Eine hohe Flexibilität wird sowohl durch die individuell einsetzbaren Überwachungsmonitore erreicht, die in der zentralen Monitoreinheit im Stationszimmer zusammenlaufen, als auch durch das speziell geschulte Pflegepersonal.
In die Konzeptionierung, Planung und Realisierung der IMC waren alle Beteiligten aus den Bereichen Anästhesie, Pflege- und Funktionsdienst, Technik sowie Verwaltung einbezogen. Schnell war klar, die IMC auf der Ebene 4 anzusiedeln, da dort mit dem neuen Funktionstrakt D die zentrale Intensiveinheit entsteht. Sie wird sich aus der Intensivstation I (operativ, Funktionsgebäude C) und Intensivstation II (internistisch, dann Funktionsgebäude D) zusammensetzen und eine direkte räumliche Verbindung zur IMC aufweisen. Die direkte Anbindung ist derzeit schon zur Intensivstation I realisiert. Der Zentral-OP ist ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft untergebracht. Die organisatorische Leitung der IMC unterliegt dem Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerzthearapie, Hr. Prof. Dr. med. G. von Knobbelsdorff, der in der medizinischen Versorgung der Patienten eine Koordinierungsfunktion wahrnimmt. Die pflegerische Leitung der Station unterliegt Hr. A. Planke.

