Herzinfarkt (Myokardinfarkt, Herzmuskelinfarkt)Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor häufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen - jede Minute zählt
Bei Frauen oftmals alleinige Anzeichen:
Besteht auch nur der geringste Verdacht auf einen Herzinfarkt (siehe Symptome): NICHT zögern, SOFORT den Rettungsdienst (über örtliche Notrufnummer oder 112) rufen! Jede Minute zählt! Nur die schnelle Diagnose und eine direkt daran anknüpfende Therapie garantieren die größtmögliche Überlebenschance für die Betroffenen. Die Behandlung eines Herzinfarkts zielt darauf, das Absterben von Herzmuskelgewebe zu verhindern und einem weiteren Herzinfarkt vorzubeugen. Hierzu muss das verschlossene Blutgefäß wieder geöffnet werden. Dies kann medikamentös und/oder operativ (durch Aufdehnung des Gefäßes mittels eines Ballons und Einpflanzen einer Gefäßstütze) erfolgen. Vorsorge:
Seit dem 01. Januar 2002 wird im BK durch das HK-Team ein 24-Stunden Bereitschaftsdienst für Notfallpatienten gestellt (Kardiologie vor Ort). Dadurch ist es möglich geworden, bei Patienten mit akutem Herzinfarkt innerhalb kürzester Zeit nach Eintreffen auf der Notaufnahmestation das verschlossene Herzkranzgefäß wieder zu eröffnen, und so den Infarkt selbst bzw. eine weitere Ausdehnung des Infarktes zu verhindern (Abb. 1 bis 3). Über Angebote zur Vorbeugung eines Herzinfarkts informiert man Sie im G.I.Z - Gesundheitsinformationszentrum gerne. |


